22. Januar 2026, Donnerstag
Heute Mittag ab 12 Uhr eine Bolognese mit fünf Kilogramm gemischtem Hackfleisch zum Köcheln gebracht. Da klärt sich einiges.
Fuck Trump.
Fuck Trump.
Fuck Trump.
Wir halten es hier, noch einmal, mit Robert De Niro: „It‘s no longer down with Trump. It‘s: Fuck Trump. FUCK TRUMP!“
Je irrer, geschwätziger, hartschwänziger, je schlampiger hingepinkelt menschenverachtend, schwärzer und endzeitiger es wird, desto klassischer muss unsere Ansage lauten — klassisch wirklich im Sinne des schönsten Jahrzehnts der deutschsprachigen Literatur zwischen 1790 und 1800, an der Schwelle zur Wiener Klassik (Goethe, Schiller, Herder, Wieland), im Sinn der idealen Verschmelzung von Form und Inhalt: Fuck Trump.
Er ist der scheiß Endgegner.
Ansage Lars Klingbeil gestern in den ARD Tagesthemen, endabgekämpft, endgenervt, auf Jessie Welmers lustige Frage „Wissen Sie da etwas als Vizekanzler der größten Volkswirtschaft Europas?“: „Ich sage Ihnen auch: Ich verlasse mich jetzt mal nicht auf Meldungen und auf Tweets und auf andere Dinge, die ich jetzt gerade höre, sondern ich warte jetzt mal ab, bis es Schwarz auf Weiß etwas gibt.“ Gut!
Die gestern natürlich wayyyyy deprimierendste Nachricht des Tages, das weiß ja auch jeder: die Weiterleitung des Mercosur-Abkommens zur Ratifizierung an den EuGH, mit lächerlichen zehn Stimmen (!!) Mehrheit — den Unterschied gemacht haben einige Grüne und Linke im Europaparlament, romantic warriors, Freaks mit Indianer-Lederschmuck am Handgelenk.
Grünenwähler, Linkenwähler: ey. Eyyyyyy!
Egal.
Im Wald: Doctor Jacklestone sitzt seit gestern wieder auf dem Harvester, minus zehn Grad, trockene Luft, Vollgas. Bitte schön vorsichtig an der noch jungen Buchengruppe (kein Problem). Mr. Randolph muss daheim in Plauen auf die Hunde aufpassen, Tochter ist krank. Alles klar.
Am vorgestrigen Dienstag gegen 11.30 Uhr konnte in 95100 Selb auf der Staatsstraße 2179 bei Wildenau (tschechische Grenze) ein zwanzigjähriger rumänischer Fahrer keinen Führerschein vorzeigen (Frankenpost).
Mist. Mist. Auch nicht gut. Wir sind doch tendenziell immer für Rumänien.