19. April 2026, Sonntag
Unser schöner Wald.
The Käfer, the Klimawandel, the Waldinnenklima.
Wir hören jetzt mal auf mit diesem Text, weil ein Text, der weder Anfang, noch Ende hat, halt irgendwo aufhört: hier.
Wer kann diese scheißgeniale Ein-Mann-Zeitung bitte fortführen, wenn ich es nicht selbst tue? Mann. Ich kann doch nicht immer alles alleine machen. 😘😘
In diesem Sinne: Schluss für heute. Auf Wiederschaun.
Der Wald der dunklen Fichten, wie ich ihn aus meiner Kindheit gekannt hatte — es gab ihn nicht mehr, im Frankenwald nicht, in Thüringen kaum noch, auch nicht in anderen Himmelsrichtungen, weiter unten zum Beispiel, in der schon viel südlicheren, reicheren, auch kulturell reicheren Landschaft (bessere Lokale!) um Wunsiedel, Arzberg und Marktredwitz. Und da, wo er noch stand, in unseren Höhen, kämpfte er ums Überleben.
Es dampften aus mir: das Glück, auch die Genügsamkeit der späten Jahre. Nun ging es sehr konkret darum, das Glück der Liebe (sorry, sorry) für die nächsten zwei, drei Jahrzehnte zu sichern und festzuhalten, genau mit diesem optimistischen Swing, den die Liebe braucht, und damit, genauso konkret, dem Leben eine Lektion zu erteilen: Nicht alles, was schön war, musste vorübergehen.
Zeit der Kriege
Kramatorsk
Die Folgen dieses brutalen Abnutzungskriegs —
Purer Leichtsinn
Sex
Christl spricht die Wahrheit
Riesenthema Älterwerden
Die große Linde
Die Diana-Statue
Azzlack
Motherfuck
Und Paul sagt —
The names have been changed to protect the innocent.
Ach so, ihr wollt natürlich noch wissen, wie dieser Blog weiter heißen wird, wenn der Text der letzten zwei Jahre, meine Gegenwartsmitschrift, im Herbst als Buch erschienen sein wird. Und ich sage es euch natürlich. Ein möglicher, für mich auf eine Art naheliegender und natürlicher Titel lautet:
dieromaneunderzaehlungen.de
Vielleicht nehme ich aber auch etwa ganz anderes — folgenden Titel fände ich, aus wieder ganz anderen Gründen, auch toll:
xxxy.de (Name wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben).
Sagt jemand „dickes Bussi“ — die klassische Adels-Verabschiedung —, muss ich immer gleich kotzen. Sagt jemand „gemütlich“ oder „köstliche Geschichte“ — DIE klassischen Adelswörter — muss ich auch immer gleich kotzen.
Lese ich Ricardo von Rattenhammers angeblich mitfühlendes, in Wahrheit aber rein der Verwaltung seiner eigenen Prominenz geschuldetes Statement über seinen ehemaligen guten Freund … ist ja gut. Ist ja gut.
Und später, zur Mittagszeit, es war gegen zwölf, beschloss ich das Ungeheuerliche, nämlich mit dem Trinken nicht ganz aufzuhören, aber doch deutlich weniger Bier zu trinken.