23. Februar 2026, Montag

Was immer so alles los ist hier, an irgend so einem Wochenanfang im Februar! Man denkt, es ist doch nichts, ich habe doch hier praktisch nichts zu tun, und dann ist doch wieder Einiges:

Grüß Gott sagen.
Noch mal Grüß Gott sagen.
„Bis später“ sagen.
„Lang‘ scho‘ nimmer g’sehn, geht‘s Ihnen gut?“ sagen.
„Eine Süddeutsche und die Frankenpost, bitte“ sagen.
„Einen halben Frankenlaib, bitte“ sagen.

Stiefel an.
Die Stiefel wieder aus.
Schwere Jacken ausziehen und zu den anderen schweren Jacken in die Garderobe hängen.
Jacke wieder an.
Fahrt zum Rathaus, Wahlunterlagen abgeben.
Edeka.
Überhaupt viel Fünf-Minuten-Fahrten mit dem Forester, rein in den Wald, vor, zurück, an Waldwegen parken — jetzt verstehe ich, warum mein Großvater, legendär, nie zu Fuß gegangen ist im Wald, jeden Meter mit dem R4 —, und wieder raus.
Ganz wichtig: das Fenster immer offen haben im Forester, auch an Regentagen, damit die LUFT reinkommt.

Gassen ablaufen: oben an der Wildwiese, bis rauf zur Siedlung, den neuen Hieb begutachten. Man sagt dann immer, von Wald-Begutachter zu Waldarbeiter: „Da kommt aber doch wieder Einiges zusammen“ („Einiges“ gleich „einiges an starkem Holz“).
Herr Randolph und Dr. Jacklestone: immer ein Hightlight — die Frisuren sitzen, die Bärte sitzen, die Gags sitzen, die Laune ist top.
Mit super Herrn Kontovski, dem Allround-Handwerker, oben am Friedhof, den neuen Pavillon besprechen.
„Grüßen Sie bitte Ihre Frau.“
Merkwürdige Post angucken (Familienbetriebe Land und Forst, Bayern).
Die Zeitschrift AFZ Der Wald angucken.

„Christl, dürfen wir vorbeikommen später? Wir sind zu zweit.“ Nur Anrufbeantworter.

Zwischendrin im Deutschlandfunk gehört: Die Zölle sind offenbar jetzt echt ab morgen ausgesetzt. Wahnsinn, es geht so ab, es ist zu viel für einen alten Mann, ich komme nicht hinterher. Diese Knapp-Achzigjährigen (Trump) — kann er mich mit seiner Virilität bitte mal 24 Stunden lang in Ruhe lassen!

Die Grönland-Lektion wirkt. Bei diesem Präsidenten kann man zugucken, wie sich die Welt nach der anfänglichen Angststarre und dem ganz falschen Weg des Ihn-besänftigen-Wollens (Ursula von der Leyen und die EU) nun, wegen akutem Wahnsinn, immer mehr von ihm abwendet. Und ihn — Präsident hin, mächtigster Mann der Welt her — einfach wie den armen Irren behandelt, der er ist. Lass ihn reden.

Pornografie.

Und dann ist es wieder Abend.