27. Februar 2026, Freitag

Vielleicht, weil ich selber so Vollgas abpalavere: Mein Feind ist das Gewäsch. Am schlimmsten: das therapiegeschädigte Psychotanten-Gewäsch (haltlos wie immer, dabei natürlich auch sympathisch: Hurla von Hurrlisson bei Micky Beisenherz, sorry, sorry).

Was bedeutet es, wenn man gleich nach dem Einschlafen in einem Turbo-Albtraum träumt, dass man von einem Karamell-Honig-Schokoladen-Riegel abbeißt, und gleich der erste Biss bleibt einem wie eine Hartplastik-Füllung im hinteren, linken Backenzahn stecken und kein Stück bewegt sich mehr — eine Masse, die weder die Zunge, noch das eilig geformte Werkzeug aus Daumen und Zeigefinger lockern kann, über Minuten nicht? Angst davor, impotent zu werden? Oder man ist es schon? Alles klar.

Um Himmelswillen, gestern hat ein Gericht in Köln entschieden, dass die AfD nicht als gesichert rechtsextrem bezeichnet werden darf — mir wurde schwindlig, als mein Handy die Nachricht abspielte (war gerade beim nachmittäglichen Heißduschen im mit heißen Dampf zugenebelten Bad, vielleicht lag es auch daran). Das war es dann also für das schon immer ultradumme und komplett falsche AfD-Verbotsverfahren von SPD und Grünen. Also auch schon wieder: GUT!

Das ist immer ein Zeichen dafür, dass ich geistig ZERRÜTTET bin, wenn ich über zehn Minuten mein Handy nicht finde und dabei jammernd durch die Wohnung irre (und dann liegt es, oh Gott, neben dem Klo). 

Übers Wochenende nach Berlin.

Kommt alle ins Hipster-Café „Coffee Drink Your Monkey“ am Savignyplatz, Charlottenburg, Samstag, 28. Februar, 12 Uhr, ich unterzeichne Noch wach? von Benjamin Stuckrad-Barre.

Nein, Witz. 😘😘